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Kostenträger sind in der Regel:

- Krankenkassen
- Pflegekassen
- Sozialämter
- Berufsgenossenschaften
- Privatzahler
- Sonstige

Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI)
Die Pflegeversicherung ist in drei Stufen aufgeteilt. Der Pflegebedürftige muss bei seiner Pflegekasse einen Antrag auf Leistungserbringung stellen. Die jeweilige Pflegestufe wird durch einen Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) festgestellt.

• In der Pflegestufe I kann der Pflegedienst bis zu 450,- Euro mit der Pflegeversicherung abrechnen
• In der Pflegestufe II kann der Pflegedienst bis zu 1100,- Euro mit der Pflegeversicherung abrechnen
• In der Pflegestufe III kann der Pflegedienst bis zu 1550,- Euro mit der Pflegeversicherung abrechnen
• In der Pflegestufe III+ kann der Pflegedienst bis zu 1918,- Euro mit der Pflegeversicherung abrechnen.

Alle darüber hinausgehenden Kosten müssen von dem Patienten privat getragen werden, oder es muss ein Antrag auf Kostenübernahme bei dem für ihn zuständigen Sozialamt gestellt werden. Sollten die oben genannten Sachkosten nicht voll ausgeschöpft werden, hat der Patient die Möglichkeit, die Sachleistungen auf Kombinationsleistungen umzustellen. Somit würde der Patient ein anteiliges Pflegegeld erhalten.

Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson
28 Tage/Jahr bis maximal 1.550 €.
Die Leistung kann auch stundenweise abgerufen werden und zusätzlich zur ungekürzten Pflegesachleistung (dann mehr als 28 Tage)

Pflegeleistungsergänzung
Der MDK prüft zusätzlich, ob ein Pflegebedürftiger in seiner Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt ist.

Der Grundbetrag von bis zu 100 € pro Monat für allgemeine Betreuung nach § 45 kann zusätzlich zu anderen Leistungen aus der PV beantragt werden, auch für Personen, die Pflegestufe 0 haben. Der erhöhte Betrag von bis zu 200 € pro Monat muss gesondert beantragt werden.

Erhält der Pflegebedürftige Pflegegeld, muss er einen Pflegekontrolleinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI durchführen lassen:
Pflegestufe I und II: jedes halbe Jahr 21,- Euro pro Pflegekontrolleinsatz
Pflegestufe III: jedes Vierteljahr 31,- Euro pro Pflegekontrolleinsatz
Den Pflegeeinsatz rechnet der Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse ab.

Leistungen der Behandlungs- und Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung laut §
37,1 und § 37,2 SGB V

Ärztlich verordnete Leistungen, z.B. Wundversorgung, werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen, sofern sie im Richtlinienkatalog enthalten sind.
Sind sie nicht enthalten oder werden von der Krankenkasse abgelehnt, müssen sie privat bezahlt werden.

Leistungen nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG):
z.B. Pflegegelder, hier - anders als bei SGB XI - auch bei Pflegestufe 0

Alle Leistungen des Sozialamtes sind einkommens-, vermögens- und bedarfsabhängig und müssen bei Bedarf beantragt und vom Sozialamt genehmigt werden.

Privat
Privatleistungen wie betreuende Tätigkeiten, hauswirtschaftliche Versorgung und besondere Serviceleistungen müssen von den Kunden privat bezahlt werden. Unter Umständen kann ein Antrag bei dem zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Berechnungsgrundlage für die entstehenden Kosten sind die Vorgaben der jeweiligen Kranken-, Pflegekassen und die aktuelle Preisliste des Pflegedienstes.


Bei der Klärung der Kosten steht der Pflegedienst Pflemo beratend und helfend zur Seite.